Was für ein Frühjahr!

von Torsten Schlegel

Schillers Schüler unter Dauerstrom!

Auch im fünfundzwanzigsten Jahr ihres Bestehens ist der Theatertruppe der Schillerschule keinerlei Müdigkeit anzumerken, im Gegenteil!

Nachdem im März noch ein letztes Mal „Robin Hood“ gespielt wurde, gab es gerade einen Monat später schon die Premiere von „Pustekuchen“, der Geburtstagsshow. Und auch dazwischen war nicht nur Proben angesagt, sondern die Kulturscheune in Langburkersdorf wurde für ein Wochenende zur Festhalle für das große Jubiläum. Viele halfen mit, nicht nur die Schauspieler, Techniker, Maskenbildner und die Band, sondern auch Eltern, Lehrer und Freunde. Und als sich dann am 13. und 14. April die Türen der Kulturscheune öffneten, gab es nicht nur ein tolles Programm zu sehen, sondern auch einen bunt geschmückten Raum mit Kulissen, Fotos und Kostümen aus zweieinhalb Jahrzehnten Theatergeschichte.

Kurz darauf das nächste Highlight – nach der großen Online-Voting-Aktion aus dem letzten Jahr hatte sich die Volksbank Pirna entschieden, Schillers Schüler auch weiterhin zu unterstützen. Und so konnten wir einen mit € 3000 dotierten Sponsorenvertrag mit der Volksbank unterzeichnen.

Inzwischen lief „Pustekuchen“ weiter, übrigens bei jeder Aufführung auf neue Art und Weise. War die Premiere noch ein Anderthalb-Stunden-Projekt gewesen, spielten wir am Folgetag die einzelnen Nummern in einer Zufallsreihenfolge, die vom Publikum ausgelost wurde. Und zum Pfingstfest in Oberottendorf gab es ein Best-Of der lustigsten Szenen, während unsere Maskenbildnerinnen über mehrere Stunden hinweg bunte und glückliche Kindergesichter zauberten.

Danach besetzten wir wieder einige Szenen um, warfen andere aus dem Programm und bauten neue ein – Langeweile konnte somit erst gar nicht aufkommen! Also, nicht, dass wir ein Problem damit hätten, denn schon eine Woche später war das Programm in erneuerter Form beim Straßenfest in Neustadt zu erleben – leider nur einmal, da der zweite Auftritt einem plötzlichen Regenschauer zum Opfer fiel.

Fünf Tage später rückten wir mit über dreißig Teilnehmern zum Amateurtheatertreffen in Radebeul an und spielten wieder eine neue Variante – diesmal als Stundenprogramm. Und gemeinsam mit der Band kam es so zu einem nahezu professionellen Auftritt an den Landesbühnen, der die Zuschauer durchweg beeindruckte und ob seiner Geschlossenheit und Kraft dem einen oder anderen sogar das Wasser in die Augen trieb.

Keine achtundvierzig Stunden später warfen wir uns in Morphsuits und spielten beim Kinder- und Familienfest des ASB mit – erneut mit tatkräftiger Unterstützung unserer Schminkerinnen, die über vier Stunden hinweg kaum eine Atempause machen konnten. Und als wäre das alles noch nicht genug, fuhren wir parallel dazu noch zum Stadtfest nach Stolpen und legten dort noch einen weiteren kurzen, aber furiosen Auftritt hin.

Ganz ehrlich, eine Truppe, die mit solchem Elan, solcher Tatkraft und Energie auftritt, vor Ideen sprüht – und das alles ja nebenher betreibt – einer solchen Truppe anzugehören macht stolz und glücklich zugleich! Und deswegen werden wir demnächst noch eine große Schuljahresabschlussparty feiern und uns dann in die Sommerpause verabschieden – bevor es Mitte August weitergeht!

Denn das nächste Theaterstück wartet schon …

Unsere Schminkerinnen beim Einsatz in Oberottendorf

Die Band mit "Eye of the Tiger" an den Landesbühnen in Radebeul

Emma und Linus beim Straßenfest in Neustadt

 

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